© Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Lübeck

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Lübeck

Lübeck

Die Lübecker Evangelisch-reformierte Gemeinde

Gegenüber dem Willy Brandt Haus steht die 1824/26 durch den Umbau eines barocken Stadtpalais entstandene Evangelisch-Reformierte Kirche.

Ihre monumentale Fassade mit dem akzentuierenden Mittelrisalit im Stil des Klassizismus lässt das Gebäude nicht auf den ersten Blick als Gotteshaus erkennen. Die Geschichte der Gemeinde geht ins frühe 17. Jahrhundert zurück, als sich erstmals holländische Kaufleute als Reformierte in Lübeck niederlassen durften. Nach der Aufhebung des "Edikts von Nantes" kamen ab 1685 französische Hugenotten in die Hansestadt. Später vereinigten sich beide Gemeinden. Erst ab 1734 besaßen die Reformierten ein eigenes Gotteshaus vor den Toren der Stadt, da den Reformierten die öffentliche Religionsausübung innerhalb der Stadtmauern verboten war. Nach der staatlichen Anerkennung der Gemeinde 1811/1815  konnte mit dem Bau der neuen Kirche unter Federführung des Predigers der reformierten Gemeinde, Johannes Geibel, dem Vater des Dichters Emanuel Geibel, begonnen werden. Der halbrunde Kirchenraum mit Empore und tragenden Säulen, dessen Kanzel und Abendmahlstisch mittig angeordnet sind, erinnert an ein antikes Theater. Dieser Raum im „parlamentarischen Grundriss“ diente im Revolutionsjahr 1848 als Sitzungssaal der  Bürgerschaft. 

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Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Lübeck
Königstr. 18
23552 Lübeck
Deutschland

Tel.: 0451/ 705523
Fax: 0451/ 2037994
E-Mail:
Webseite: www.luebeck-reformiert.de

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