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31|07|2017

Regattaprogramm nah am Maximum

Die 128. Travemünder Woche war aus Sicht der sportlichen Leitung nichts für schwache Nerven. Schwachwind, Sturmböen, Gewitterwarnungen und immer wieder heftiger Regen wechselten sich munter mit guten Segelbedingungen ab.

In diesem Szenario die richtigen Fenster für die Ausrichtung der Wettfahrten zu finden, war eine Herausforderung. Eine schwierige Aufgabe, deren Lösung mit Bravour gelang. Denn mit wenigen Ausnahmen konnte für die Klassen das komplette geplante Programm angeboten werden.

So blicken der Gesamt-Wettfahrtleiter Brian Schweder und der Sportliche Leiter Jens Kath auf die stolze Zahl von 380 Wettfahrten zurück, an denen 824 Crews mit insgesamt 1500 Seglern teilnahmen, die in Addition aller Boote rund 50.000 Seemeilen zurücklegten. Die Planung für die kommenden Travemünder Wochen sind bereits angelaufen. So steht bereits fest, dass zur 129. Travemünder Woche (20. bis 29. Juli 2018) die Vaurien ihre Weltmeisterschaft und die Flying Junior die europäischen Titelkämpfe in der Lübecker Bucht austragen werden.

Schon im vergangenen Jahr hatte es schwierige Rahmenbedingungen durch das Wetter gegeben. „Aber in diesem Jahr war es noch ein Quantum schlimmer. Und wir mussten besondere Vorsicht walten lassen, da wir es ja mit vielen Jugendlichen zu tun hatten.“ Zufrieden konnte der Gesamt-Wettfahrtleiter aber feststellen, dass mit der kompletten Absage am Dienstag und mit den Ansetzungen der zusätzlichen Rennen an den anderen Tagen richtige Entscheidungen getroffen worden sind.

So segelten die Bundesligen mit insgesamt 93 Rennen am ersten Wochenende fast das Optimum des Möglichen (96 Wettfahrten hätten es maximal sein können). Auf der Seebahn gab es keinerlei Ausfälle, die Trias mussten an ihrem Abschluss-Dienstag lediglich auf die letzte Wettfahrt verzichten, und auch die J/22 blieben nur eine Wettfahrt unter dem Maximum. Bei den Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften war es nur eine Bahn, die mit jungen Seglern auf den Starkwind-Abschluss verzichtete. Und die Piraten-Klasse entschloss sich in einem internen Entscheid, den letzten Tag wegen des Starkwindes zu streichen.

Abschließend sprachen Kath und Schweder dem gesamten Organisationsteam der Travemünder Woche größten Respekt aus, dass es gelungen ist, die große Schar der Segler und Betreuer trotz schwieriger Wetterbedingungen gut zu umsorgen.

Die 128. Travemünder Woche in Zahlen:
679 gestartete Boote in den Jugendbootklassen
882 Jugendsegler
824 gestartete Boote insgesamt
1500 Segler insgesamt
16 Bundesländer waren vertreten
20 Nationen schickten Starter
125 Coachboote waren auf den Bahnen
62 Journalisten haben sich online oder vor Ort akkreditiert
380 Rennen wurden gesegelt
rund 50.000 Seemeilen legten die Boote insgesamt zurück

Quelle: Travemünder Woche