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26|07|2014

„Einfach eine perfekte Woche“ – Weltmeister auf der Travemünder Woche gekürt und Daniela Schadt zu Gast auf der Meile

Noch ein Tag – nur noch ein Tag – liegt vor der 125. Travemünder Woche.

„Wir hatten uns vorgenommen diese TW auf ganz besondere Weise zu begehen. Das ist uns gelungen. Auf dem Wasser hatten wir schon so viele Meisterschaften wie schon lange nicht mehr und auch an Land gab es viele Highlights. Zum Beispiel die tägliche Laser- und Pyroshow von der Passat aus, die Verbindung zwischen Sport und Kultur mit dem Konzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals oder den SAP Trave Races, die vor allem am Montag mit den Rennen der 1. Segel Bundesliga Segeln der Spitzenklasse gezeigt haben. Das war die beste Werbung für den Segelsport – besonders hier in Travemünde und damit möchte ich noch einmal den Fingerzeig auf die mögliche Olympiabewerbung der Hansestadt Lübeck geben. Einfach eine perfekte Woche“, bilanzierte Dierk Faust, Vorsitzender des Lübecker Yacht-Clubs.

Auch für Geschäftsführer Frank Schärffe war seine erste TW in dieser Position ein gelungenes Event: „Vor allem das Wetter hat geholfen. Die Vorbereitung war natürlich stressig, aber vor allem die vielen ehrenamtlichen Helfer, die ihren Part schon seit so vielen Jahren leisten und sich mit ihrer ganzen Erfahrung einbringen, haben zum Gelingen der TW beigetragen. Am Ende werden wohl knapp 900.000 Gäste auf der TW gewesen sein“.

Uwe Bergmann, der Cheforganisator des Landprogramms, zeigt sich besonders zufrieden: „In der Gesamtwirkung war es ein fantastisches, stimmungsvolles Festival. Ich mache den Job jetzt seit 14 Jahren, aber so schön war es noch nie. Auch die Polizei zieht ein positives Fazit – die Lage war so entspannt und friedlich wie nie. Auch das Feedback der Standbesitzer ist toll. Es waren viele Besucher da, die Geld ausgeben wollten. Wichtig ist auch, dass Sponsoren wie die Holsten Brauerei, die boot Düsseldorf, Marinepool und SAP sehr zufrieden sind“. Rund 1800 Segler aus knapp 30 Nationen waren bei der 125. Travemünder Woche dabei. Zehn Meisterschaften plus eine German Open und ein Europa Grand Prix wurden ausgetragen. In der Verlängerung bis zum 3. August messen sich rund 400 Segler aus 21 Nationen bei der WM der Nachwuchsbootsklasse 420er.   

Zum Sport heute: Windwechsel zur Travemünder Woche: Zum Abschlusswochenende der Regattawoche in ihrem 125. Jahr ist Windgott Rasmus die Puste ausgegangen. Nach sieben Tagen in einer kräftigen Brise lag die Lübecker Bucht am Morgen des achten Regattatages flach und ungerührt da. Doch dem schwächelnden Gradientwind kam unerwartet die Thermik zur Hilfe. Anders als angesagt brach noch die Sonne durch die Wolken und sorgte rechtzeitig vor dem Mittag für segelbare Bedingungen. Optimal für die Segler der O'pen Bic- und Yngling-Klasse, die heute ihre Weltmeisterschaften beendeten. Ebenso feierten die International 14 bei ihrer Europameisterschaft und die J/22 sowie die 505er bei ihren nationalen Titelkämpfen ihren Abschluss der Travemünder Woche 2014.

Mit dem Wind wendete sich auch das Segelglück bei der Weltmeisterschaft der Ynglings. Zwar weht am Heck des Siegerbootes weiterhin die Nationale der Niederlande, doch der bisher Führende, Maarten Jamin, ließ sich am letzten Tag noch den Titel von seinem Landsmann Hidde Jan Haven abjagen. Ein schlechter Tag verhagelte dem dreimaligen Weltmeister Jamin komplett die TW-Bilanz. Sowohl die Preworlds als auch vier Tage der Weltmeisterschaft hatte er das Feld dominiert, doch zum Abschluss glitt ihm die Goldmedaille noch aus den Händen. Jamins zehnten und elften Platz zum Abschluss wusste WM-Titelverteidiger Haven zu nutzen. Ein achter Rang und ein Tagessieg im finalen Rennen reichten ihm, um mit einem Vorsprung von drei Punkten auf Jamin den Coup des Vorjahres zu wiederholen. Auch die Bronzemedaille ging nach Holland, Lieuwe Gietma komplettierte mit seiner Crew das Podium und bestätigte damit die Favoritenstellung der derzeit weltweit besten Yngling-Nation. Thorsten Schutt (Duisburg) konnte als bester Deutscher nicht in den Titelkampf eingreifen, als Sechster verwies er aber immerhin den internationalen Klassenpräsidenten und Vorjahres-Vierten Mattias Dahlström aus Schweden auf Platz sieben. „Bei dem schwächeren Wind heute haben wir noch mal mit Topergebnissen gezeigt, was möglich ist. Aber wir sind eben eine leichte Crew und können bei über 17, 18 Knoten Wind mit den schwereren Holländern nicht mithalten“, sagte Schutt. Insgesamt sei die WM aber mit dem vollem Programm über zehn Rennen eine runde Sache gewesen.

Für die junge Nachwuchs-Klasse O'pen Bic war der WM-Auftritt vor Travemünde die perfekte mediale Inszenierung. Diverse Fotografen und TV-Teams tummelten sich rund um das Feld der 120 Segler aus der ganzen Welt. Die 2,75 m langen und flachen Flundern kommen mit Foliensegeln im Surfer-Style daher und wollen so einen Kontrapunkt zu den etablierten Nachwuchsklassen setzen. Die Deutschen müssen in dem internationalen Feld allerdings noch an Erfahrungen gewinnen, die Medaillen wurden jedenfalls in allen drei Altersklassen an andere Nationen verteilt. In der U19 siegte Paula Garcia (Spanien) vor Veronika Zivna (Tschechien), die gerade auch die Internationale Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, und Filippo Greenwood (Italien). In der zahlenmäßig größten Altersgruppe, der U16, stand dreimal Italien an der Spitze: Mattia Journo vor Giulio Sirolli und Federico Zampiccoli. Und die Goldmedaille in der U13 ging nach Downunder. Hier siegte der Australier Jack Challands vor Lisa Nukui (Japan) und Davide Mulas (Italien).

Am letzten Tag der EM der International 14 konnten Georg Borkenstein/Eike Dietrich vom Wittensee ihren Angriff auf die Medaillenränge, die am Ende ausschließlich von Briten belegt wurden, nicht mehr fortsetzen. Nach einem Mastbruch am ersten Tag hatten sie ein Ersatzrigg gestellt, das auch in den starken Winden zunächst gute Dienste leistete, doch in der schwächeren Brise das Abschlusstages war es zu weich, um den nötigen Druck im Segel aufzubauen. So langte es schließlich „nur“ zu Platz fünf. „Das war schade, denn wir hätten gern weiter angegriffen. Aber es war nicht mehr möglich. Man muss aber auch sagen, dass die Briten eine sehr starke Flotte haben, die oft gemeinsam trainiert und sich damit gegenseitig schnell macht. Sie fahren guten Speed und sind taktisch stark“, sagte Georg Borkenstein. Dass Glen Truswell schließlich dem viermaligen Weltmeister Archie Massey den kontinentalen Titel noch entriss, überraschte ihn nicht: „Glen war einfach mal dran. Er hat das Boot in den vergangenen Jahren immer weiter perfektioniert. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass Archies Serie mal reißen würde“, so Borkenstein. So standen auf dem Podium schließlich Glen Truswell/Sam Pascoe (Gold), Archie Massey/Damion Ash (Silber) und Douglas Pattison/Mark Tait (Bronze). Und auch Platz vier wurde durch Daniel Holman/Chris Rodway von einem britischen Duo besetzt. Die EM war auf der Nordhalbkugel der Saisonhöhepunkt, denn die WM findet erst zum Jahreswechsel in Melbourne statt.

Aufgrund der guten Segelbedingungen der vergangenen Tage konnten die 505er ihre Deutsche Meisterschaft bereits einen Tag früher als gedacht beenden. Schon heute hatten sie das geplante Pensum von acht Rennen erfüllt und kürten so die neuen Titelträger. Der fünfmalige Weltmeister Wolfgang Hunger (Strande) ist dabei rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft in Kiel im August in Fahrt. Gemeinsam mit Julien Kleiner an der Vorschot fuhr er bei der WM-Generalprobe zum deutschen Titel mit vier Siegen in den acht Wettfahrten. „Der erste Tag lief sehr gut, am zweiten hatten wir ein Problem mit einem Defekt an der Want und mussten das letzte Rennen abbrechen. Da waren wir froh, dass wir noch ohne Mastbruch in den Hafen gekommen sind“, berichtete Kleiner. In abendlicher Arbeit wurde ein Ersatzmast gestellt, und heute war das Team wieder in der Spur. „Wir sind sehr zufrieden. Ein bisschen Sorge für die WM haben wir nur, weil wir nun noch einen neuen Mast und neue Segel bekommen sollen“, so Julien Kleiner. Meike Schomäker/Holger Jess (Kiel/Eckernförde), die zuletzt dreimal in Folge die nationale Meisterschaft gewonnen hatten, konnten am Abschlusstag nicht mehr entscheidend ins Geschehen eingreifen, zeigten aber mit einem Tagessieg zum Abschluss, der sie auf Gesamtrang fünf führte, ihre Leistungsstärke. „Wir haben nur wenig trainiert in dieser Saison. Es fühlte sich daher für uns hier fast an wie ein Saisonbeginn“, berichtete Schomäker von ein paar Fehlern im Bootshandling. Zudem wehte an sechs der acht Wettfahrten starker Wind, der dem Mixed-Duo nicht so liegt. „Aber heute konnten wie noch einmal sehen, wie granatenschnell das neue Boot ist. Unter Spi hatten wir einen Superspeed. Das fühlt sich wirklich sehr gut an“, so Schomäker. Ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt das neue Bootsdesign aus der Feder von Holger Jess allerdings schon. Die verbleibenden Wochenenden bis zur WM werden jetzt zur intensiven Trainingseinheiten genutzt. 

Hinter Wolfgang Hunger/Julien Kleiner landeten Morten Bogacki/Lars Dehne (Düsseldorf) und Andy Beeckman/Peter Alarie (USA) auf den folgenden Rängen.

Einen Führungswechsel gab es derweil noch zum Abschluss der deutschen Titelkämpfe in der J/22. Der Kieler Crew um Martin Menzner entriss den Lübecker Lokalmatadoren um Svend Hartog noch die German-Open-Trophäe. „Wir waren bei der Windvorhersage heute schon sehr optimistisch, da uns der leichte Wind mehr liegt“, sagte Menzner. Mit ein wenig Trimmumstellungen fuhren sie nach einem dritten Rang noch einen Tagessieg ein und schoben sich an die Spitze, nachdem sie im starken Wind der Vortrage trotz des geringen Crewgewichts über den eigenen Erwartungen gelegen hatten.

Am abschließenden Sonntag stehen nun noch sieben Entscheidungen an. Neue Spannung ist bei der Europameisterschaft der Tornados aufgekommen. Das Ehepaar Roland und Nahid Gäbler hat im leichten Wind heute mit zwei Tagessiegen und einem zweiten Platz dichter zu den führenden Griechen Iordanis Paschalidis/Konstantinos Trigkonis aufgeschlossen. Die noch amtierenden Europameister (Gäbler) trennen von den Weltmeistern (Paschalidis/Trigkonis) vor den zwei verbleibenden Rennen nun noch fünf Punkte.

Eine klare Sache scheint dagegen der Titelkampf der Nacra 17 zu werden. Bei der ersten offiziellen Vergabe der Deutschen Meisterschaft in dieser olympischen Bootsklasse stehen die Flensburger Finn Heeg/Merle Baars unangefochten an der Spitze.

Ebenfalls auf der Katamaran-Bahn gehen am Sonntag noch die A-Cats auf den Kurs mit dem Polen Jacek Noetzel in der führenden Position.

Auf Kurs TW-Sieg liegt zudem die Folkeboot-Crew von Ulf Kipcke (Kiel), die ihre gute Serie des Vortages fortsetzte und nun klar vor den Stadtkollegen um Jürgen Breitenbach führt. Mit den Korsaren – hier führen die Berliner Axel Oberemm/Gerd Linnemann – und den Musto Skiffs mit dem Europameister Frithjof Schwerdt (Kiel) an der Spitze wird am Sonntag das Abschlussprogramm auf den Dreiecksbahnen abgerundet.

Auf der Seebahn stehen zudem noch die Up-and-Downs der Yachten und der J80 an. In der Klasse der ambitionierten ORC-Yachten hat vorerst die Crew von Max Grugel (Hamburg) auf der „Solconia“ den Bug vorn, die J80-Klasse führt Inken Braunschmidt (Kiel) mit ihrer Mannschaft an.

Einen ganz besonderen Gast durfte die TW dann am Nachmittag empfangen: Zu Besuch auf der Travemünder Woche war Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten Joachim Gauk. Die Journalistin besuchte vor allem das Sunshine4Kids Eventzelt. Der Verein schenkt benachteiligten Kindern ein paar schöne Stunden an Bord einer Segelyacht, damit sie ihr lächeln wieder finden. Rund 100 Sunshine4Kids Kinder sind gestern Abend mit ihrer Hoffnungsflotte auf der Travemünder Woche angekommen. Schirmherrin Daniela Schadt und Schirmherr Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Messe Düsseldorf, hatten heute gleich mehrere tolle Aufgaben. Zuerst durften sie eine nagelneue Yacht der Marke Bavaria auf den Namen „boot Düsseldorf“ taufen, dann noch mit den Kindern einen kleinen Törn segeln. Daniela Schadt erklärte, dass sie selbst mit ihrem Lebensgefährten Joachim Gauk segelt, auf einer kleinen Jolle. „Allerdings lasse ich ihn steuern, das kann er besser“. Für sie ist besonders wichtig, dass die Kinder, die zum Beispiel ihre Eltern verloren haben, misshandelt wurden oder schwer krank sind, lernen im Team zu arbeiten: „Teamfähigkeit lernt man an Bord sehr gut und wer teamfähig ist, kommt weiter. Außerdem haben diese Kinder ein Recht darauf Spaß zu haben und darauf ihr Unglück mal für ein paar Tage zu vergessen“.

Nach der Taufe ging`s für die Kinder und Daniela Schadt aufs Wasser, ein wenig wollten sie zeigen was sie gelernt haben. Danach hatte Schadt sich Zeit für die Kinder alleine genommen, ohne Presse, um mit ihnen zu sprechen und ihnen Mut zu machen. Am Abend dann das große Musical auf der Festivalbühne im Brügmanngarten. Gaby Schäfer, die Vorsitzende des Vereins, hatte das Musical selbst geschrieben. Es handelt von einem typischen Sunshine4Kids Kind, das viel durchmachen muss und am Ende aber auch wieder schöne Stunden erlebt. Die Kinder haben das Musical gemeinsam mit der Band Schandmaul aufgeführt. „Ein toller Tag und ein tolles Erlebnis für die Kinder, für uns als Verein und natürlich für mich“, strahlte Schäfer am Ende des Tages. „Wir sind stolz und glücklich, dass der Verein Sunshine4Kids bei uns auf der Travemünder Woche war. Sie sind immer wieder herzlich Willkommen“, schloss Dierk Faust, Vorsitzender des Lübecker Yacht-Clubs.

Erste Bilanz der Sicherungsboote von THW und DRK-Wasserwacht: Eine Woche nach der Eröffnung der 125. Travemünder Woche ziehen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) und der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eine erste Bilanz. Seit dem 18. Juli sind die rund 100 ausschließlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit bis zu 32 Booten im Einsatz auf der Lübecker Bucht und übernehmen Transport- und Sicherungsaufgaben auf den Regattabahnen. Rund 10.000 Einsatzstunden kamen dabei allein in den ersten neun Tagen der diesjährigen TW zusammen.

Insbesondere die ersten drei Regattatage mit kräftigem Wind und hohen Wellen von zeitweise mehr als zwei Metern Höhe forderten die Aufmerksamkeit und den Einsatz der Sicherungsboote. In bislang 25 Fällen leisteten die Helfer auf See und an der Einsatzleitung der Sicherungsboote Erste Hilfe und organisierten die Übergabe an den Rettungsdienst. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und in enger Abstimmung mit der Wasserschutzpolizei unterstützten die Sicherungscrews von THW und DRK-Wasserwacht zudem erschöpfte Segler beim Aufrichten gekenterter oder auf den Strand getriebener Boote. Knapp 30 Segelboote wurden nach Havarien zurück in den Hafen geschleppt.

Mit dem Zwischenergebnis der diesjährigen Travemünder Woche zeigen sich auch die beiden Einsatzleiter der Sicherungsboote Anne Nicolai (DRK-Wasserwacht) und Sven Slowak (THW) sehr zufrieden. „Trotz der Herausforderungen durch starken Wind und hohe Wellen über mehrere Tage hat die Zusammenarbeit der Sicherungsboote mit der Regattaleitung, der Wasserschutzpolizei und der DGzRS wieder einmal sehr gut funktioniert“, zieht Sven Slowak eine erste Zwischenbilanz.

Ausblick auf morgen:

„Hansine“, „Krik Vig“, „Frithjof“, „Norden“, „Ethel von Brixham“ (Kiel), „Zwillinge“, „Ricke“ – das sind die Namen der Traditionssegler, die morgen ihren klassischen „Niederegger Cup“ in Travemünde austragen. Die Traditionsschiffe, die alle vor 1965 gebaut wurden, starten morgen um 11 Uhr an der Mole – gegen 15 Uhr werden sie dort wieder im Ziel erwartet. Besucher können bei der „Marzipan-Regatta“, wie sie umgangssprachlich genannt wird, noch mitsegeln. Einfach morgen um spätestens 9:30 Uhr im Fischereihafen an Bord steigen. Tipp: die Schiffe sind bei Start und Zieleinlauf hervorragend von der Travepromenade aus zu beobachten.

Um 22:45 Uhr startet wieder die Laser- und Pyroshow auf der Passat – dann gibt es das traditionelle Höhenfeuerwerk auf beiden Seite der Trave. Auch auf den Bühnen ist am Abschlusstag ne Menge los: Auf der Festivalbühne am Brügmanngarten wird um 14 Uhr Beat Musik der 60er mit „Suzie & The Seniors“ zu erleben sein, um 17:30 Uhr tritt dann „Planet Emily“ auf, um 19 Uhr wird die Verlängerung der TW mit der Eröffnung der 420er WM eingeläutet und um 21 Uhr spielt „David Pfeffer & Band“ – der X-Faktor Gewinner 2011. Auf der Bühne des KarriereTreffs der Bundeswehr gibt es um 18 Uhr einen Auftritt von „Freitag“ und um 19:15 Uhr „Coverpiraten“. Im LN/NDR Medienzelt gibt es wieder eine Kochshow (16 Uhr) und Jose singt (19 Uhr). Um 14 Uhr spielt die Band „Silvershadows“ und um 20:10 Uhr „Michael Weiss Jazzband“. Auf der Trave starten morgen um 17 Uhr die Teams der Bootsklasse Nacra 17 zum SAP Trave Race und auf der SAP Medienbahn sind ebenfalls die Rennen der NAcra 17 zu sehen.

Videos zu den Highlights auf der SAP Medienbahn von den einzelnen Regattatagen finden sie unter https://www.youtube.com/channel/UCdgCx_g7SUq43VRKQiHzq3A Zusätzlich zu den täglichen Highlight-Videos können wir Sie auch mit Rohmaterial der Live-Übertragung vom SAP Media Race Course und den SAP Trave Races versorgen. Anfragen bitte an Stef Dreyer (s.dreyer@realtvgroup.com).

 

Ergebnisse der Wettfahrten von heute:

WM Yngling:

1. Hidde Jan Haven / Don Van Aarem, Auke Van Der Werf (NED) 3.0 4.0 (8.0) 1.0 2.0 3.0 1.0 2.0 8.0 1.0 25.0
2.
Maarten Jamin / Menno Bevens, Jaap Smolders (NED) 1.0 1.0 4.0 2.0 1.0 5.0 3.0 1.0 10.0 (11.0) 28.0
3. Lieuwe Gietma / Diederik Kuiters, Reinier Tromp (NED)  2.0 3.0 3.0 4.0 3.0 2.0 2.0 4.0 5.0 (6.0) 28.0
4. Frederik Zafiryadis / Konrad Floryan, Mikkel Nørrelykke (DEN) 8.0 7.0 1.0 8.0 4.0 1.0 4.0 3.0 (11.0) 7.0 43.0
5. Lucas Lier / Frederik Berg, Jakob Groth (DEN) 11.0 2.0 2.0 7.0 9.0 6.0 5.0 (12.0) 1.0 3.0 46.0

WM O´pen BIC U13:

1. Jack Challands (AUS) 1.0 1.0 4.0 1.0 3.0 (12.0) 1.0 2.0 13.0
2. Lisa Nukui (JPN) 4.0 (5.0) 1.0 4.0 5.0 1.0 5.0 1.0 21.0
3.
Davide Mulas (ITA)7.0 2.0 5.0 3.0 2.0 8.0 (15.0) 5.0 32.0
4. Sara Martina Arseni (ITA) (11.0) 4.0 7.0 5.0 4.0 5.0 3.0 6.0 34.0
5. Kuczys Natalia (POL) 5.0 (13.0) 3.0 2.0 1.0 6.0 6.0 12.0 35.0

WM O´pen BIC U 16:

1. Mattia Journo (ITA) 1.0 4.0 2.0 (8.0) 3.0 3.0 (5.0) 3.0 5.0 1.0 22.0
2. Giulio Sirolli (ITA) 6.5 2.0 11.0 1.0 (72.0) 1.0 4.0 1.0 2.0 (14.0) 28.5
3. Federico Zampiccoli (ITA) (16.0) 1.0 1.0 7.0 1.0 2.0 3.0 7.0 15.0 (37.0) 37.0
4. Ludovico Parisi (ITA) (18.0) 8.0 3.0 4.0 5.0 8.0 1.0 9.0 10.0 (15.0) 48.0
5. Kristen Wadley (AUS) 5.0 12.0 6.0 6.0 11.0 (13.0) 7.0 4.0 1.0 (33.0) 52.0

WM O´pen BIC U 19:

1. Paula Igual Garcia (ESP) 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 2.0 (3.0) 8.0
2. Veronika Zivna (CZE) 2.0 2.0 4.0 (15.0) 4.0 2.0 5.0 1.0 20.0
3. Filippo Monticelli Greenwood (ITA) 5.0 4.0 2.0 2.0 3.0 (6.0) 3.0 4.0 23.0
4. Koji Kiuchi (JPN) (7.0) 5.0 3.0 3.0 5.0 4.0 1.0 5.0 26.0
5.
Camilla Cordero Di Montezemolo (ITA) 3.0 6.0 6.0 4.0 2.0 3.0 (9.0) 2.0 26.0

EM Tornado:

1. Iordanis Paschalidis / Konstantinos Trigkonis (GRE) 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 (4.0) 2.0 1.0 8.0
2. Roland Gäbler / Nahid Gäbler (Bremen) 2.0 2.0 2.0 (4.0) 3.0 1.0 1.0 2.0 13.0
3. Martin Rusterholz / Marc Baier (Oberriedern) 3.0 3.0 3.0 2.0 2.0 3.0 (5.0) 5.0 21.0
4. David Krizek / Zdenek Adam (CZE) (9.0) 6.0 5.0 5.0 5.0 2.0 4.0 4.0 31.0
5. Heiko Söhle / Thomas Noll (Lehrte) 11.0 5.0 (26.0) 3.0 4.0 8.0 3.0 3.0 37.0

EM Int. 14:

1. Glen Truswell / Sam Pascoe (GBR) 4.0 (6.0) 2.0 1.0 5.0 1.0 1.0 1.0 15.0
2. Archie Massey / Damion Ash (GBR) 1.0 1.0 1.0 2.0 4.0 (10.0) 4.0 3.0 16.0
3. Douglas Pattison / Mark Tait (GBR) 8.0 4.0 (16.0) 5.0 1.0 2.0 3.0 2.0 25.0
4. Daniel Holman / Chris Rodway (GBR) 2.0 2.0 4.0 3.0 3.0 (32.0) 11.0 4.0 29.0
5. Georg Borkenstein / Eike Dietrich (Krummwisch) 3.0 (32.0) 6.0 4.0 2.0 3.0 9.0 5.0 32.0

IDM 505er:

1. Dr. Wolfgang Hunger / Julien Kleiner (Strande) 1.0 1.0 1.0 2.0 2.0 (43.0) 1.0 4.0 12.0
2. Morten Bogacki / Lars Dehne (Velbert) 3.0 3.0 3.0 1.0 3.0 1.0 (20.0) 3.0 17.0
3. Andy Beeckman / Peter Alarie (Kiel) 4.0 2.0 2.0 3.0 1.0 (6.0) 3.0 2.0 17.0
4. Christian Kellner (Herrsching) 2.0 5.0 4.0 4.0 4.0 3.0 (15.0) 9.0 31.0
5. Meike Schomäker / Holger Jess (Kiel) 6.0 4.0 5.0 7.0 7.0 (9.0) 8.0 1.0 38.0

IDM Nacra 17:

1. Finn Heeg / Merle Baars (24118) 1.0 1.0 1.0 2.0 1.0 1.0 7.0
2. Thomas Haupt (Berlin) 2.0 2.0 2.0 5.0 5.0 4.0 20.0
3. Eckart Kaphengst (Sören) 3.0 3.0 4.0 4.0 4.0 3.0 21.0
4. Jakob Lenz / Susann Brechlin (Schwerin) 6.0 5.0 6.0 1.0 3.0 2.0 23.0
5. Markus Enzensperger / Katrin Brunner (Lindau) 5.0 6.0 5.0 3.0 2.0 5.0 26.0

German Open J/22:

1. Martin Menzner / Frank Lichte, Christian Drews (Stein) 2.0 1.0 2.0 1.0 2.0 2.0 (3.0) 1.0 11.0
2. Svend Hartog / Dirk Fischer, Anne Westfehling, Stefanie Schweder (Lübeck) 3.0 2.0 1.0 2.0 1.0 1.0
6.0 (18.0) 16.0
3. Jean-Michel Lautier / Denis Neves, Giuseppe D'aquino (NED) 1.0 4.0 3.0 (18.0) 3.0 6.0 4.0 2.0 23.0
4. Christian Rieckborn / Dirk Plewnia-glanzmann, Thomas Hanf (Schierstein) 6.0 (9.0) 5.0 5.0 6.0 5.0 1.0 3.0 31.0
5. Hardy Kleinefeld / Jörg Schlienkamp, Christian Raschke (Haltern am See) 7.0 6.0 4.0 3.0 4.0 3.0 (13.0) 5.0 32.0

A-Cat:

1. Jacek Noetzel (POL) 2.0 1.0 1.0 1.0 5.0
2.
Peter Boldsen (DEN) 4.0 2.0 2.0 2.0 10.0
3. Jan Kreutzmann (Neustadt) 2.0 3.0 3.0 3.0 11.0
4. Gerhard Althoff (Nümbrecht) 3.0 4.0 4.0 4.0 15.0

Folkeboot:

1. Ulf Kipcke / Dieter Kipcke, Jan Philip Kipcke (Neumünster) 3.0 1.0 1.0 (4.0) 1.0 1.0 7.0
2. Jürgen Breitenbach / Wolfgang Rosteck, Felix Rathgens (Kiel) (17.0) 2.0 4.0 1.0 4.0 3.0 14.0
3. Andreas Blank / Alexander Loerke (Berlin) 2.0 (6.0) 3.0 3.0 2.0 4.0 14.0
4. Siegfried Busse / Uwe Pfuhl, Finn Busse (Boksee) 1.0 3.0 2.0 10.0 (17.0) 5.0 21.0
5. Kristian Klein (Oberhausen) (17.0) 8.0 10.0 2.0 3.0 6.0 29.0

Korsar:

1. Axel Oberemm / Gerd Linnemann (Berlin) (2.0) 1.0 1.0 2.0 1.0 2.0 7.0
2. Ralf Mahnke / Nils-Holger Isringhaus, (Verden) 1.0 (5.0) 2.0 1.0 3.0 3.0 10.0
3. Barbara Hachenberg / Susi Krü (Glienicke) 6.0 2.0 (14.0) 6.0 2.0 1.0 17.0
4. Miriam Hoffmann / Fred Klose (Steinhude) 5.0 (6.0) 6.0 3.0 4.0 4.0 22.0
5. Markus Gluch / Hans Lawitzke (Wuppertal) 3.0 3.0 3.0 10.0 (11.0) 9.0 28.0

Seebahn Up&Down YS II:

1. „NA UND“, Stefan Meining (Lübeck) 3.0 2.0 1.0 6.0
2. „SISQUA“, Armin Balser (Frankfurt) 4.0 1.0 2.0 7.0
3. „per4mens“, Dirk Meiburg (Lübeck) 1.0 4.0 3.0 8.0
4. „TSUNAMI“, Lutz Pouplier (Geesthacht) 2.0 3.0 4.0 9.0
5. „manjana“, Ralph Grotlüschen (Lübeck) 5.0 5.0 5.0 15.0

Seebahn Up&Down YS IV:

1. „ratz-Fatz“, Lennart Stegmann (Lübeck) 1.0 2.0 1.0 4.0
2. „Thetis“, Jochen Goedicke (Hamburg) 2.0 1.0 2.0 5.0
3. „Cosima“, Claus Günzlein (Marschacht) 5.0 5.0 5.0 15.0
4. „Freja“, André Feldin (Melbeck) 5.0 5.0 5.0 15.0

Seebahn U&Down J/80:

1. „Joytoy“, Inken Braunschmidt (Dortmund) 3.0 1.0 1.0 5.0
2. „Vivace“, Sören Hadeler (Bremen) 1.0 2.0 2.0 5.0
3. „Barandon“, Finn Jansen (Kiel) 2.0 4.0 3.0 9.0
4. „Marama“, Maximilian Gebhard (Lübeck) 4.0 3.0 4.0 11.0

Seebahn U&Down ORC:

1. „Solconia“, Max Gurgel (Lübeck) 1.0 3.0 1.0 5.0
2. „Cedo Nulli“, Dieter Schorling (Lübeck) 4.0 1.0 2.0 7.0
3. „Izjahurtig“, Norman Schlomka (Flensburg) 5.0 5.0 3.0 13.0
4. „Pink X“, Christian Rosehr (Lübeck) 2.0 7.0 5.0 14.0
5. „Zephyr“, Steffen Müller (Fehmarn)7.0 8.0 6.0 21.0

Musto Skiff:

1. Frithjof Schwerdt (Kiel) (3.0) 1.0 1.0 1.0 1.0 4.0
2. Iver Ahlmann (Büdelsdorf) 1.0 3.0 (4.0) 2.0 2.0 8.0
3. Julian Ramm 2.0 2.0 2.0 3.0 (13.0) 9.0
4. Simon Bollongino (Wismar) 4.0 4.0 3.0 (9.0) 5.0 16.0
5. Heiko Schneider (Arnsberg) 6.0 6.0 6.0 4.0 (7.0) 22.0

Pressekontakt:
Anne Stadtfeld
a.stadtfeld@travemuender-woche.de
0176-55 120 302

Informationen zur Veranstaltung:
Gegründet im Jahre 1889, wird die Travemünder Woche nun im 125. Jahr veranstaltet. Entstanden ist die beliebteste Regattawoche der Welt, als die Hamburger Kaufleute Hermann Wentzel und Hermann Dröge vor Travemünde um die Wette segelten. Der Sieger erhielt eine Flasche Lübecker Rotspon. Erst neun Jahre später – im Jahre 1898 wurde der Lübecker Yacht-Club nach einem Aufruf von Kaiser Wilhelm II gegründet, um eine Institution zu haben, die die Travemünder Woche professionell organisiert. Seither ist der Lübecker Yacht-Club mit seinen Clubhäusern an der Wakenitz und der Ostsee Hauptveranstalter. Mitveranstalter sind die Hansestadt Lübeck, der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) und der Hamburger Segler-Club (HSC). Jedes Jahr ist die Travemünder Woche der Anziehungspunkt für tausende aktive Segler und rund eine Million begeisterte Zuschauer und Besucher, die sowohl das sportliche Großereignis als auch das feine Festival an Land genießen. Nirgends auf der Welt wird der Segelsport so eng mit einem abwechslungsreichen Landprogramm verknüpft wie in Travemünde. Familiäre Stimmung, Spitzensport, Sommer, Strandfeeling und Show sind die Schlaglichter, die  die Travemünder Woche Jahr für Jahr auszeichnen.

Quele: TW Anne Stadtfeld