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14|09|2018

Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck begrüßt die neue Spielzeit mit dem 1. Sinfoniekonzert »Im Feenreich der Verwandlungen«

Am 16. und 17. September in der Musik- und Kongresshalle, dirigiert von Ivo

Hentschel

Das Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck begrüßt die neue
Spielzeit mit dem 1. Sinfoniekonzert »Im Feenreich der Verwandlungen« am 16. und 17. September in
der Musik- und Kongresshalle. Zu hören sind Werke von Carl Maria von Weber, Franz Liszt und
Johannes Brahms, dirigiert von Ivo Hentschel. Unweit von Lübeck, in Eutin, wurde 1786 Carl Maria
von Weber geboren. Seine Oper »Der Freischütz« steht auf dem Opern-Spielplan, die Ouvertüre zu
seinem »Oberon« eröffnet das 1. Sinfoniekonzert. Eine Ouvertüre, die es in sich hat: fast die ganze
Oper »Oberon« ist in ihr enthalten, in der ein Elfenkönig ein Paar finden möchte, das einander treu
ist. Ganze Welten werden durchstreift - und immer wieder ertönt der Ruf des Hornes, das die Welten
mit einander verbindet. Im Sinfoniekonzert geht die Ouvertüre dem 2. Klavierkonzert von Franz Liszt
voraus, der 1840 sein Debüt als Dirigent in Pest mit den Ouvertüren zu Mozarts »Zauberflöte« und
Webers »Oberon« gab. Um 1840 entstanden lässt sich dieses Werk als »Reise« begreifen: Das
eingangs angestimmte Thema verwandelt sich auf seinem Weg und nimmt die unterschiedlichsten
Farben an. Liszts Musik stellt höchste Ansprüche an die Pianisten – Virtuosität ist hier die
Voraussetzung für ein reich schattiertes Panorama menschlicher Gefühle. Clara Schumann hörte in
der Sinfonie Nr.3 von Johannes Brahms den »Zauber des Waldlebens«, Max Kalbeck vernahm eine
»Faust-Symphonie«. Die Sinfonie Nr. 3 von Johannes Brahms legt Zeugnis davon ab, wie vielfältig
sich Wege in Vergangenheit und Gegenwart gestalten. Während Liszt den Erneuerern der Musik aus
dem Geist der »Sinfonischen Dichtung« zugerechnet wurde – komponierte Brahms Sinfonien.
»Waldleben« oder Goethes »Faust« waren darin vom Komponisten nicht vorgesehen ... Wie bei allen
Werken hat die Phantasie freies Spiel - nur, dass diese Freiheit hier sogar intendiert scheint. Keine
Musik scheut sich vor der Besiedelung durch Feen, Dämonen und anderen Geistern! Lassen Sie Ihren
Gedanken und Träumen freien Lauf.
Mit freundlicher Unterstützung der MOF – Musik- und Orchesterfreunde Lübeck e. V.

Carl Maria von Weber (1786-1826) »Oberon«-Ouvertüre
Franz Liszt (1811-1886) Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
Johannes Brahms (1833-1897) Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Dirigent I. Hentschel
Klavier L. Vondráček

Konzerte 16/09, 11.00 Uhr · 17/09, 19.30 Uhr, Musik- und Kongresshalle, Konzertsaal (Einführung je
eine Stunde vor Konzertbeginn)
Theaterkasse 0451/399 600 Kartenkauf online www.theaterluebeck.de