Heile Welt? Ich bin bereit!

Die Weihnachtsstadt des Nordens macht sich auf die Suche nach der Heilen Welt.

Zu keiner Zeit des Jahres ist der Wunsch nach ihr so groß. Aber auch die Wahrscheinlichkeit, sie zu erleben. Und so ist es nur konsequent, dass wir uns gemeinsam genau jetzt auf die Suche begeben.

Die reale Heile Welt – sie besteht zu einem Großteil aus Hoffnung. Aus dem Glauben daran, dass es sie gibt. Aus der Fantasie, sie zu ers(p)innen. Und so manches Mal aus harter Arbeit – denn oftmals ist das, was leicht aussieht, am Ende schwer. Die Heile Welt kommt vielleicht manchmal nur als ein Fragment daher, nur ein in sich geschlossener Moment, der dein Leben bereichert – auch wenn die Welt um uns herum für uns alle schwerer geworden ist. Es braucht möglicherweise aber auch gar keine ganze Utopie, aber es braucht in jedem Fall gute Momente. Viele. Kleine. Schöne.

24 besondere „Heile Welt-Momente", die uns Lübecker:innen anvertraut haben, möchten wir dir in kleinen Schaukästen in den Weihnachtshütten in der unteren Breiten Straße näher bringen. Als Inspiration. Für eigene Momente.                

Und für alle, die die digitale Welt vorziehen: entdeckt sie direkt an dieser Stelle.

24 Heile Welt-Momente

Der Pantoffelheld:innenmoment

Drinnen kuschelig, draußen friedlich. 

Ich liebe es zu zelten. Früher schon und jetzt mit Mann und Kindern noch mehr. Am heiligsten ist mir der Moment am frühen Morgen, wenn es im Vorzelt noch kalt ist. Dann ziehen wir unsere Pantoffeln an und kuscheln uns noch einmal zusammen. M.O.

Der Keksteigmoment

Sich in der Rührschüssel verlieren.

Gebacken habe ich schon immer gerne. Als Kind mit Eltern und Großeltern, später für Freund:innen und Arbeitskolleg:innen, und jetzt mit meinen Kindern und deren Freund:innen. Und so schön das gemeinsame Backen und letztlich Plätzchen, Kuchen und Torten auch sind - der schönste Moment ist das Ausschlecken der Rührschüssel. K.L.

Der Musiziermoment

Ich mache die Musik - auf meine Weise.

Meine Eltern wollten immer, dass ich ein Musikinstrument erlerne, aber ich habe mich stets sehr erfolgreich gewehrt. In den letzten Jahren habe ich das Gitarrespielen für mich entdeckt. Manchmal spiele ich mit Freund:innen am Lagerfeuer, aber am Liebsten für mich alleine. Ich bestimme den Takt, den Rhythmus, die Melodie. Ich mache die Musik - auf meine eigene Weise. B.M.

Der „Geborgenheit ist alles"-Moment

2 kleine Wichtel & 2 große Kaffee

Meistens kommt erst der Kleine ans Bett geschlichen, kurze Zeit später der Große und kuschelt sich zwischen uns. Dazu: zwei Morgenkaffee und zwei Fläschchen Milch. Dieser eine Moment. Jeden Morgen. Familienwuselschmusen mit allen. Wärmer geht’s nicht. A.R.

Der Pombärenmoment

Wenn meine Oma Neues entdeckt.

Meine Oma hat seit einigen Jahren Demenz. Die Zeit, die ich mit ihr gemeinsam verbringen darf, ist schön und traurig zugleich. Ihre Welt wird immer kleiner. Bei meinem letzten Besuch habe ich ihr Pombären mitgebracht und sie hat salzige Chips für sich entdeckt - mit 94 Jahren. Es gibt immer schöne Momente, und seien sie auch noch so klein. A.G.

Der Weihnachtsbasteleimoment

Weihnachtsbasteln unter professioneller Anleitung.

Für mich war früher das Schönste an Weihnachten die Vorbereitung. Klar sind die Feiertage auch grandios, aber die Vorfreude und die vielen gemeinsamen Handgriffe bis zum Heiligen Abend sind meine schönste Kindheitserinnerung. An langen Nachmittagen gemeinsam mit meiner Mama Bascettasterne basteln - das ist für mich Weihnachten. L.M.

Der „sich in einem Buch verlieren"-Moment

Die Fantasie übernimmt die Realität.

Oftmals ist der Alltag nicht einfach zu bewältigen. Aktuell beschäftigen mich viele Themen und lassen meine Gedanken kreisen. Wenn ich ein Buch lese, kann ich auf eine Reise gehen in meinem Kopf, werde Teil der Geschichte, verliere mich in einer anderen Welt und kann so Kraft schöpfen. I.H.

Der grüne Moment

Grün anschauen, ins Grün eintauchen, das Grün umarmen.

Ich liebe es dem Trubel für eine kurze Zeit zu entfliehen. Dann gehe ich waldbaden inmitten von Grün. Atme eimal richtig durch. Genieße die Stille in vollen Zügen. Mein grünster Moment des Tages. L.C.

Der „Geh aus mein Herz und suche Freud"-Moment

Nicht nur mein Herz auf Reisen schicken.

Manche Menschen sagen, man muss die eigene Heimat finden. Ich trage meine Heimat immer in meinem Herzen. Wenn ich reise, fremde Kulturen kennenlerne, mich in unbekannten Städten verliere, neue Eindrücke auf mich herabregnen - dann bin ich Zuhause. T.M.Z.

Der „Dein Alltag ist ihre Kindheit"-Moment

Spielen. Hunger. Spielen. Durst. Bücher gucken. Einen-vom-Pferd-erzählen. Kaputtlachen. Schluckauf. Pfannkuchen. Weiterspielen. Schmusen. Quatschmachen. Milchreis mit Zimt und Zucker. Gute-Nacht-Geschichte. Küsschen. Durst. Träumeland.

Wenn die Vergangenheit egal und das Prinzip der Zukunft noch nicht klar ist. Wenn Zeit immer wieder im Augenblick passiert. Dann ist jeder Moment der besondere Moment. Alle Kinder

Der „der Berg ruft"-Moment

Aufstieg. Gipfel. Freiheit. Weite.

Als Kind habe ich Wanderungen mit meiner Familie gehasst. Heute kann ich es kaum erwarten, im Urlaub neue Berggipfel zu besteigen. Die Anstrengung während des Aufstiegs lässt mich alle Sorgen vergessen, der Fokus liegt auf dem steilen Weg vor mir. Und wenn ich dann auf dem Gipfel stehe, so viel Weite, so viel Horizont, dann ist alles, alles gut. L.M.

Der „Ohne Musik ist die Welt ein Irrtum"-Moment

Popmusik ist Eskapismus in reinster Form.

Für viele Menschen ist Popmusik nur seichte Unterhaltung. Mich begleitet sie mein Leben lang. Sobald ich Musik höre, entsteht in meinem Kopf ein Musikvideo. Immer wieder. Immer neu. Nichts kann mich so schnell glücklich oder traurig machen. Musik ist immer da. Musik fragt nicht. Musik versteht. Der Soundtrack zu meinem Leben. C.L.

Der „Das Beste am Erwachsensein"-Moment

Das Paradies liegt im Bruchschokoladenhimmel. Eindeutig.

Das Beste am Erwachsensein? Eindeutig der uneingeschränkte Zugang zu Schokolade. Wenn ich mir am Wochenende auf meinem Lieblingssessel eine große Portion Bruchschokolade gönne, kann das Honigkuchenpferd sich von mir eine Scheibe abschneiden. W.W.

Der Traumfänger:innenmoment

In der Nacht schicke ich meine Gedanken auf die Reise.

Schon als Kind habe ich nicht verstanden, wie man all die vielen Dinge, die man entdecken möchte, in nur ein Leben packen soll. Und auch wenn mein Leben kunterbunt verläuft, reicht der Tag für mich nicht aus. Also mache ich mich Nacht für Nacht auf die Reise. In meinen Träumen bin ich all das, was ich niemals schaffen würde, wenn ich nur die Tage hätte. D.S.

Der „Ich campe also bin ich"-Moment

Mit meiner Kaffeetasse in der Hand sehe ich morgens die Sonne aufgehen.

Ich liebe das Abenteuer und fühle mich am Wohlsten, wenn ich unterwegs bin. Vor ein paar Jahren habe ich mir einen Camper gekauft - die beste Entscheidung meines Lebens. Seitdem verbringen der Camper und ich unsere Wochenenden gemeinsam. Am See, im Wald, am Strand. Der Moment, morgens mit der Kaffeetasse in der Hand die Sonne aufgehen zu sehen - das ist für mich die Heile Welt. A.G.

Der „nach getaner Arbeit"-Moment

Es ist vollbracht.

Ich arbeite gerne. Arbeit gibt dem Alltag Struktur und ist Sozialrahmen und -raum. Es macht mir Spaß, Dinge erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Der schönste Moment ist aber, mich nach der Arbeit, im Sommer, in unseren Garten zu setzen und in die Wolken zu gucken. Erfüllt. Zufrieden. Glücklich. K.S.

Der „Tag am Meer"-Moment

Eigentlich ist meine Seele immer am Meer.

Ich bin nach Lübeck gezogen, um näher am Meer zu sein. Wenn ich am Strand in Travemünde sitze, der Sand zwischen meinen Zehen, die Sonne über mir und die blaue Ostsee vor mir, dann schweigt meine Sehnsucht. Dann bin ich angekommen. M.H.

Der „Tanz mit mir"-Moment

Nur die Musik und ich. Und pötzlich ist alles ganz leicht.

Wenn ich mich von der Musik treiben lasse, spüre ich den eigenen Körper. Ich schwebe mit Leichtigkeit über den Boden und lasse mich vom Rhythmus beflügeln. Dann fühle ich mich lebendig und lasse negative Gedanken hinter mir. W.B.

Der Strickliesel- und Strickjosefmoment

Je länger man strickt, desto heller werden die Gedanken.

Irgendwann habe ich mit dem Stricken begonnen. Lange nachdem Student:innen in den Hörsälen strickten, aber auch lange bevor es wieder richtig "hip" wurde. Ich stricke nicht besonders schnell, aber ich stricke sehr gerne. Wenn die Nadeln klappern und aus dem Wollfaden nach und nach ein Schal oder ein Pullover wird, bin ich ganz bei mir. Und während ich stricke, gehen meine Gedanken auf Wanderschaft. R.M.

Der ultimative Weihnachtsmoment

Drei Nüsse für Aschenbrödel.

Die Heile Welt in a nutshell. Kein Film ist für mich so sehr Weihnachten, wie "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Die ersten Takte der Titelmelodie reichen aus, um mich unmittelbar in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Wenn jemals Wünsche wahr werden können, dann garantiert nur in Verbindung mit Nüssen. D.A.

Moment des Friedens

Frieden.

Frieden. Wir alle

Der Fernwehmoment

Der Duft der großen weiten Welt.

Nach zwei Coronajahren bin ich letzten Sommer das erste Mal wieder zu einer Urlaubsreise außerhalb Deutschlands aufgebrochen. Wir waren zehn Tage in Griechenland. Mitten im Sommer. Mitten im Trubel. Mitten im Leben. Gleich zu Beginn der Reise habe ich mir ein Parfum gekauft und es jeden Tag getragen. Immer wenn ich es jetzt trage, tragen mich meine Gedanken zurück an diesen Urlaub, der immer ein ganz besonderer bleiben wird. S.W.

Der leise Moment

Leise rieselt der Schnee.

Ich bin in den Bergen aufgewachsen. Schnee war für mich immer ein Zeichen, dass Weihnachten vor der Tür steht. Noch heute ist für mich nichts schöner, als wenn der erste Schnee des Jahres fällt. Ich bin schneeverliebt. Schnee hüllt alles in ein weißes Kleid. Schafft Ruhe im Chaos. Verzaubert das Unverzauberte. S.

Der Ringmoment

Der Ring meines Opas - mein täglicher Mutmacher.

Der Ehering meines Opas Karl aus dem Jahr 1936 erinnert mich jeden Morgen daran, wie gut es mir geht und wieviel Anlass zu Freude und Dankbarkeit ich habe. Dieser Ring, für den Opa in den langen Jahren seiner Kriegsgefangenschaft täglich ein neues Versteck fand, war für ihn die Brücke zu seiner Familie, zu der er im Mai 1948 endlich zurückkehren durfte. Auch für mich symbolisiert er Hoffnung und Zuversicht. B.S.

DEIN HEILE WELT-MOMENT

Du bist auf der Suche nach der heilen Welt fündig geworden und möchtest einen besonderen Moment mit uns teilen? Dann schreib uns an heileweltmoment@luebeck-tourismus.de bis Ende des Jahres. Unter allen Einsendungen verschenken wir 10 gemütliche Kaffeemomente für Zwei in unserer Cafébar am Holstentor.

Heile Welt in a nutshell

Ein Kompliment ist quasi eine kleine Heile Welt als Botschaft. Probier es mal auf der Komplimentewerkstatt.de mit unserem Komplimentegenerator. 

Wenn du Komplimente und nette Botschaften lieber per Hand aufschreibst, dann komm in unsere weihnachtliche Schreibwerkstatt in der Tourist-Information vorbei. Hier findest du viele tolle Adventsgrüße für deine Weihnachtspost. Wir freuen uns auf dich!

Wunschbäume

Übrigens: In Lübeck warten drei Wunschbäume auf deine ganz persönlichen Weihnachtswünsche. Fülle einfach den Wunschanhänger aus, hänge ihn an einen Zweig und lass die Magie beginnen! Du findest sie am Europäischen Hansemuseum, Schrangen und Ecke Breite Straße/Mengstraße.

Wir alle haben es in der Hand, die Welt ein Stück heiler zu machen.

​​​​​Wenn du das Gefühl hast, geben zu können, dann engagiere dich gern und werde aktiv.

Wenn du das Gefühl hast, jemanden zu brauchen, der dich trägt, dann findest du hier Hilfe und Informationen zu Beratungsangeboten.

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