In 41 Tagen

I world

Mobile Produktion über Rückzüge ins Virtuelle von Knut Winkmann Für Jugendliche ab der 10. Klasse

Manchmal willst du einfach nur abtauchen. Flüchten. Komplett verschwinden. Alles da draußen macht dir Angst, aber in deiner Welt bist du furchtlos und stark. Hier kannst du dich ausprobieren, hier kannst du alles sein, denn hier ist alles möglich! Aber ist es das wirklich? Momente des Abtauchens kennen wir alle. Abtauchen, für sich sein, eigene (digitale) Welten und Möglichkeiten entdecken, den Stress und Alltag draußen lassen. Aber was passiert, wenn sich ein Mensch komplett verschließt, sich einschließt und man nicht mehr an ihn rankommt? Ein Phänomen, das häufiger vorkommt, als man vermutet. In Japan werden junge Männer, die den Kontakt zur Außenwelt abbrechen und das Elternhaus nicht mehr verlassen, weil die Welt da draußen für sie zum Feind geworden ist und sie die ihnen zugeschriebene Rolle nicht erfüllen können oder wollen, Hikikomoris genannt, man geht von knapp 700.000 Betroffenen aus. Der Weg zurück ins »normale« Leben dauert für sie manchmal Jahre. »I world« zeigt den Rückzug eines jungen Menschen in radikaler Konsequenz und die Überforderung seines Umfeldes mit dieser Situation. Wie würden wir uns verhalten in einem solchen Moment? Welche Schritte würden wir gehen? Und welche Erwartungshaltungen und Rollenzuschreibungen helfen oder behindern uns dabei?

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Beckergrube 16
23552 Lübeck
Deutschland

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