Tour 7: Rundtour um die Wakenitz (30km)

Die Wakenitz©S.E. Arndt
Die Wakenitz©S.E. Arndt

Dieses ist eine sehr erholsame Rundtour um die Wakenitz im Lübecker Umfeld. Sie ist rund 30 km lang, führt fast zur Hälfte durch das Landschaftsschutzgebiet Wakenitz und dauert etwa 3 Stunden. Badehose nicht vergessen! Es ist ratsam, die Tour nicht an sonnigen Wochenenden nachmittags zu fahren, denn gerade der erste Streckenbereich bis Eichholz ist sehr beliebt und zu solchen Tagen ausgiebig durch Spaziergänger, Wanderer, Läufer und Radfahrer genutzt.

Sie fahren in Lübeck zur Elsässer Straße und dort bis etwa 70 m vor dem Ende der Straße. Gegenüber der Einmündung der Danziger Straße beginnt unsere Tour durch eine schmale Zuwegung zur Wakenitz hinunter. Sie folgen dem Uferweg, umfahren nach rund 2,5 km das Klubgelände eines Wassersportvereins und gelangen nach einer Weile an eine Eisenbahntraße. Diese überqueren Sie nicht, sondern fahren den Wegebogen nach rechts, so dass Sie die Straße links neben sich herlaufen lassen.

Schräg rechts zweigt ein Weg zum schönen Naturbad Eichholz Kleiner See ab. Dieses ist von Mitte Mai bis etwa Mitte September geöffnet und lädt auf der grünen Liegewiese zum Verweilen ein. Auf der Rückfahrt haben Sie die Möglichkeit sich hier zu erholen und ein kleines Erfrischungsbad zu nehmen. Vorerst fahren Sie an der Abzweigung vorbei und gelangen nach kurzer Weile zu einer kleinen Brücke über die Wakenitz und überqueren diese. Hierdurch stoßen Sie auf den gut ausgebauten Drägerweg. Benannt ist er nach dem lübecker Fabrikanten und Mäzen Heinrich Dräger, dessen Stiftung den Ausbau dieses rund 14 km langen Weges, der bis nach Rothenhusen am Ratzeburger See reicht, finanziell maßgeblich begleitet hat. Sie biegen in diesen Weg nach links gewendet ein und befahren ihn rund 8 km lang bis zur Unterführung der Autobahn A 20.

Vorab kommen Sie an dem kleinen Stadtgut Falkenhusen vorbei. Das Gut wird ökologisch geführt und hat einen Hofladen, in dem man landwirtschaftliche Produkte kaufen kann. Der zum Gut führende ausgeschilderte Weg führt noch weiter, zu dem nahe und direkt an der Wakenitz gelegenen idyllischen Absalonshorst. Ursprünglich war das ein Fischerhorst, benannt nach einem Fischer aus dem 18. Jahrhundert. Nun aber ist es nach Umbauten ein Ausflugslokal.

Die Autobahn A 20 unterqueren Sie, radeln weiter in einer Linksschleife bis kurz vor Nädlershorst und biegen dann leicht nach rechts ab. Nun überqueren Sie die Wakenitz erneut, diesmal über die dortige kleine Fußgängerbrücke in Richtung Schattin. Der Weg ist auf eine duldsame Strecke etwas sandig, lässt sich aber noch recht passabel meistern.

An Wochenenden (nur Freitag bis Sonntag ist geöffnet) lohnt sich ein Besuch im urigen "Café Hof Alte Zeiten" in Schattin. Bei schönem Wetter ist ein Verweilen im Kaffeegarten mit frei laufendem Kaninchen und an lockerer Leine grasendem Pony sehr einladend. Zurück geht es zu unserer Hauptstrecke. Sie umfahren den Wald auf unserer linken Seite. Der Weg führt an einer ehemaligen Unterkunft der damaligen DDR-Grenztruppe vorbei und wird ebenfalls auf eine noch duldsame Strecke sandig. Der Weg stößt auf eine Asphaltstraße, die links zu einer Autobahnbrücke führt. Sie nehmen diese nicht, sondern biegen nach rechts ab und gelangen in Parallelfahrt zur Autobahn zu einer weiteren Autobahnbrücke. Über diese fahren Sie in Richtung Herrnburg, dann weiter Richtung Lübeck. Rund 500 m nach Überfahren der Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein biegen Sie nach links in die Straße Tannenkoppel. Diese fahren Sie hinunter, bis sie einen scharfen Linksknick macht. Sie vollziehen diesen nicht mit, sondern fahren geradeaus weiter auf den Wirtschaftsweg, folgen diesem in leichter Rechtsbiegung und gelangen dadurch zur bereits bekannten Eisenbahntrasse. Nach rund 110 überqueren Sie die Straße. Etwas nach links liegt die Zufahrt zum Naturbad Eichholz Kleiner See. Unsere Route endet dort.

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