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Barlach Figuren
(St. Katharinen)
Ursprünglich sollte Ernst Barlach sämtliche Heiligenfiguren an St. Katharinen konzipieren; das Arbeitsverbot durch die Nationalsozialisten verhinderte dies. Nach seinem Tod vollendete Gerhard Marcks bis 1949 die Arbeit des Meisters. So stellt die „Gemeinschaft der Heiligen“ heute mit den Werken zweier bedeutender Bildhauer eines der eindrucksvollsten Ensembles deutscher Bildhauerei des 20. Jahrhunderts dar.

„Cubecrack“ (neben St. Jakobi)
Zwölf feuerrote Stahlskulpturen, „Cubecracks“, stellte der Hamburger Künstler Hans-Dieter Schrader 1996 an öffentlichen Plätzen auf. Einen kauften private Sponsoren für Lübeck. Er steht neben der Jakobikirche, nahe dem Heiligen-Geist-Hospital.

Adam und Eva Kunsthalle St. Annen
In der Fassade der Kunsthalle St. Annen, eine wahre Schatzkammer sakraler und weltlicher Kunstobjekte, fallen weithin zwei Skulpturen auf, die der Bildhauer Lothar Fischer zur Eröffnung der Kunsthalle am 30. Mai 2003 schuf. Die beiden Bronzefiguren heißen Adam und Eva.

Schütte Figuren auf der Musik- u. Kongreßhalle
Ein Mahnmal der besonderen Art sind Thomas Schüttes „Die Fremden“. Er schuf diese Figurengruppe im Eindruck der grausamen Giftgasangriffe auf Kurden im Irak und widmete sie allen durch Krieg, Folter oder Hungersnot Verfolgten dieser Erde. Schüttes Fremde sind bis zu zwei Meter hohe „Menschen mit Gepäckstücken“ aus glasiertem Terrakotta. Sie waren vorher auf der documenta in Kassel ausgestellt. 

Hansekogge & Kraweel (auf der Wallhalbinsel)
Im Stadthafen finden Sie die „Lisa zu Lübeck“ – den Nachbau einer Kraweel – das waren bauchige Handelsschiffe, Nachfolger der Hansekoggen. Da es für diesen Schiffstyp weder Baupläne noch Originale gibt, musste der Rumpf nach alten Siegeln und Stichen rekonstruiert werden.

Die Teufelsfigur (vor St. Marien)
Star so mancher Stadtführung ist der freche kleine Teufel an der Marienkirche, vom Lübecker Bildhauer Rolf Goerler. Die Bronzestatue auf einem Findling erinnert an eine Legende. Damals konnte nur die Versprechung, nebenan ein „Weinhaus“ zu bauen, den Satan davon abhalten, mit dem Stein die Kirche zu zerstören.

Die Puppenbrücke (beim Holstentor)
Die Statuen auf der spätbarocken Puppenbrücke stellen unter anderem Tugenden und Gottheiten wie Freiheit, Frieden, Eintracht und Weisheit dar. Vier Schmuckvasen symbolisieren Fleiß, Landwirtschaft, Wissenschaft und Vaterlandsliebe. Die Originale befinden sich im Innenhof des St. Annen-Museums.

Zwei Löwen (vor dem Holstentor)
Am Holstentor wachen zwei majestätische Löwen über die Hansestadt, aber jeder auf seine Weise: Einer streckt total erschöpft alle Viere von sich, der zweite schaut stolz und mahnend auf ihn herab.  Vor dem Burgtor patroullieren ihre beiden Kollegen.

Totentanzfenster (St. Marien)
Als Ersatz für das weltberühmte Gemälde vom mittelalterlichen Totentanz von 1463, schuf Prof. Alfred Mahlau das Totentanzfenster in St. Marien. Bunt und von schlichter Feierlichkeit, ist es eine beeindruckende Interpretation des uralten Themas vom Werden und Vergehen.

 
 
 
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kachel.gif St. Katharinen
 
Lübecks Kirchen: 750 Jahre Backsteingotik


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