Hansekogge & Kraweel (auf der Wallhalbinsel)
Im Stadthafen finden Sie die „Lisa zu Lübeck“ – den Nachbau einer Kraweel – das waren bauchige Handelsschiffe, Nachfolger der Hansekoggen. Da es für diesen Schiffstyp weder Baupläne noch Originale gibt, musste der Rumpf nach alten Siegeln und Stichen rekonstruiert werden.
Die Teufelsfigur (vor St. Marien)
Star so mancher Stadtführung ist der freche kleine Teufel an der Marienkirche, vom Lübecker Bildhauer Rolf Goerler. Die Bronzestatue auf einem Findling erinnert an eine Legende. Damals konnte nur die Versprechung, nebenan ein „Weinhaus“ zu bauen, den Satan davon abhalten, mit dem Stein die Kirche zu zerstören.
Die Puppenbrücke (beim Holstentor)
Die Statuen auf der spätbarocken Puppenbrücke stellen unter anderem Tugenden und Gottheiten wie Freiheit, Frieden, Eintracht und Weisheit dar. Vier Schmuckvasen symbolisieren Fleiß, Landwirtschaft, Wissenschaft und Vaterlandsliebe. Die Originale befinden sich im Innenhof des St. Annen-Museums.
Zwei Löwen (vor dem Holstentor)
Am Holstentor wachen zwei majestätische Löwen über die Hansestadt, aber jeder auf seine Weise: Einer streckt total erschöpft alle Viere von sich, der zweite schaut stolz und mahnend auf ihn herab. Vor dem Burgtor patroullieren ihre beiden Kollegen.
Totentanzfenster (St. Marien)
Als Ersatz für das weltberühmte Gemälde vom mittelalterlichen Totentanz von 1463, schuf Prof. Alfred Mahlau das Totentanzfenster in St. Marien. Bunt und von schlichter Feierlichkeit, ist es eine beeindruckende Interpretation des uralten Themas vom Werden und Vergehen.